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Mitgliederordnung

Die Mitgliederordnung in ihrer jetzigen Form ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung vom 23.05.1992.
Sie regelt die Fragen der:

  1. Mitgliedschaft
    1. Aufnahme
    2. Beendigung der Mitgliedschaft
  2. Mitgliederversammlung
  3. Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Mitgliedschaft

Mitglied des VFFD e. V. kann jeder werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist und sich zur Anerkennung der Satzung verpflichtet. Jugendliche unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern oder des gesetzlichen Vertreters aufgenommen werden. Kinder von Mitgliedern sind bis zum 18. Lebensjahr durch ihre Eltern Vereinsmitglied. Sie müssen mit Vollendung des 18. Lebensjahres einen Aufnahmeantrag stellen. Eine Wartezeit ist hierbei nicht erforderlich. Wird kein Aufnahmeantrag gestellt, so endet die Mitgliedschaft. Ehepaare können nur gemeinsam Mitglieder sein. In Sonderfällen entscheidet der Vorstand in Gemeinschaft mit dem Beirat. Personen, die bereit sind, den VFFD ideell und materiell zu unterstützen, können die Fördermitgliedschaft ohne Stimmrecht erwerben. Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung Personen ernennen, die sich besondere Verdienste um den VFFD erworben haben. Jedes Mitglied erhält einen Mitgliedsausweis und einen Geländeschlüssel, die Eigentum des VFFD e. V. bleiben.

1.1. Aufnahme

  1. Die Aufnahme in den VFFD ist schriftlich an den Vorstand zu beantragen. Dazu sind die vorgesehenen Formulare zu benutzen. Über Aufnahme und Ablehnung entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Beschluss ist dem Antragsteller spätestens 2 Wochen nach Ablauf der Probezeit schriftlich mitzuteilen.
  2. Der Aufnahme geht eine Probezeit von 12 Monaten voraus. Während der Probezeit haben die Bewerber kein Stimmrecht. Die Probezeit ist jedoch beitragspflichtig.
  3. Bewerber um die Mitgliedschaft werden durch Aushang oder Rundschreiben den Mitgliedern bekannt gegeben. Einwände gegen die Aufnahme sind in dieser Zeit schriftlich an den Vorstand zu richten.
  4. Bei der Abgabe des Aufnahmeantrages sind die Aufnahmegebühr und der Beitrag für das laufende Jahr zu entrichten. Die Höhe der Gelder regelt die Beitrags- und Gebührenordnung. Er erhält einen vorläufigen Mitgliedsausweis und einen Geländeschlüssel. Bei Rückziehung oder Ablehnung des Aufnahmeantrages bis zur Mitgliedschaft werden die Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag nicht zurückerstattet.

1.2. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Tod.
  2. durch Austritt.
    Der Austritt muss schriftlich erfolgen. Die Austrittsfristen sind in der Satzung § 6 festgeschrieben.
  3. durch Übertritt an einen anderen FKK-Verein.
    Die Überweisung erfolgt erst, wenn alle Verbindlichkeiten gegenüber dem VFFD geregelt sind.
  4. durch Ausschluss.
    Bei Vorliegen wichtiger Gründe kann der Vorstand den sofortigen Ausschluss eines Mitgliedes beschließen. Wichtige Gründe sind:
    1. Zahlungsverzug laut Gebührenordnung von mehr als 3 Monaten.
    2. Schuldhafte Verstöße gegen die Satzung, die Geländeordnung oder andere bekannte Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung.
    3. Verstöße ehrenrühriger oder sittlicher Art.
    4. Vereinsschädigendes und vereinszersetzendes Verhalten.
    5. Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
    Gegen den Beschluss kann das betroffene Mitglied innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung der anzufechtenden Entscheidung schriftlich beim Ehrengericht Einspruch erheben. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung, was den Ausschluss von allen Veranstaltungen des VFFD anbelangt. Aus dem VFFD ausgeschlossene Personen können nicht wieder aufgenommen werden.
  5. durch Auflösung des Vereins.
    Durch das Ende der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber dem VFFD unberührt.

2. Mitgliederversammlung

Auszug aus der Satzung des VFFD:
"Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie ist vom Vorstand mindestens fünf Wochen vorher anzukündigen und schriftlich mit einer Frist von mindestens 3 Wochen einzuberufen. Mit der Einberufung sind die Tagesordnung und die Anträge bekannt zu geben. Anträge der Mitglieder müssen mit Begründung mindestens eine Woche vor der Versammlung bei der Geschäftsstelle vorliegen. Nach Fristablauf eingegangene Anträge können nur auf Beschluss der Mitgliederversammlung behandelt werden."

Die Einberufung wird an die Heimadresse der Mitglieder versandt.

Aus der Satzung des VFFD:
"Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden; sie müssen von ihm einberufen werden, wenn ein Zehntel der Mitglieder (Stimmberechtigte) diese schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind in kürzester Frist, frühestens 2 Wochen nach Einberufung, spätestens 2 Monate nach Eingang des Antrages durchzuführen."

Kommt der Vorstand dem Verlangen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht nach, kann der Beirat die Mitglieder, die das Verlangen gestellt haben, zur Einberufung der Versammlung ermächtigen und Anordnungen über die Leitung der Versammlung treffen.

Auszug aus der Satzung des VFFD:
"Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig."

Die Mitgliederversammlung nimmt keine Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder.

Auszug aus der Satzung des VFFD:
"Stimmberechtigt sind alle bei der Versammlung anwesenden Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben."

Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig. In der Probezeit befindliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und können sich nicht beschlußfordernd an den VFFD wenden.

Auszug aus der Satzung des VFFD:
"Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, dass vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist."

Im Protokoll müssen die Angaben über die Anzahl der stimmberechtigten Anwesenden und über gestellte Anträge und deren Abstimmungsergebnisse enthalten sein. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich wiederzugeben. Das Protokoll wird den Mitgliedern durch Aushang bekannt gemacht. Es wird nur auf Antrag bei der nächsten Mitgliederversammlung darüber abgestimmt.

3. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt:

  1. an allen Veranstaltungen des VFFD teilzunehmen und das Vereinsgelände sowie dessen Einrichtungen unter Beachtung der Geländeordnung zu benutzen.
  2. durch Ausübung des Stimmrechts an der Willensbildung der Mitgliederversammlung mitzuwirken.
  3. Anträge schriftlich an den Vorstand, den Beirat, das Ehrengericht und die Kassenprüfer zu stellen. Er muss innerhalb von 3 Wochen Antwort darauf erhalten.
Die Mitglieder sind verpflichtet:
  1. die Ziele des VFFD nach besten Kräften zu fördern.
  2. beim Ausbau der Vereinsanlagen mitzuarbeiten.
  3. die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge und Gebühren fristgemäß zu bezahlen.
  4. für das laufende Kalenderjahr hat jedes Vereinsmitglied, und dessen Familienangehörige, vom 16. bis 65. Lebensjahr, 5 Arbeitsstunden zu leisten. Für den Nachweis dieser geleisteten Arbeitsstunden ist jedes Mitglied selbst verantwortlich. Die ausgefüllten Vordrucke für geleistete Stunden sind bis zum 30. 11. dem Vorstand zur Abrechnung zuzuleiten (mit der Antragstellung für das Folgejahr).
  5. die Satzung, die Geländeordnung, die Gebührenordnung, die Mitgliederordnung und alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes einzuhalten.

Dessau, Mai 1992

Der Vorstand

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